Montag, 6. August 2012

Räuchern

 

 

Alles was wir tun hinterlässt  seine Spuren! 

Gedanken, Worte, Taten, Gefühle, all dies hinterlässt seine Spuren, das Universum verliert nix!
Manchmal überkommt mich das Gefühl; heute muss ich endlich mal wieder ordentlich sauber machen, Großputz muss sein. Alles muss gereinigt werden. Doch nicht nur im sichtbaren Bereich zeigen sich Anhaftungen wie Staub und Schmutz, auch im feinstofflichen Bereich bleibt viel hängen. Schon unsere Urahnen wussten, was dann zu tun ist. Mit Räucherzeug wird ans Werk gegangen. Räucher Rituale gibt es viele, ich halte es da eher so, umso einfacher umso effektiver, ohne viel Schnickschnack und Tamtam. In fast allen Kulturen ist es ein uralter Brauch, bei spirituellen oder religiösen Handlungen, zu räuchern. Von der Kirche her kennen wir den Weihrauch, als Kind hab ich den gar nicht vertragen, heute lieb ich ihn. Es ist tatsächlich so, dass uns Weihrauch hilft, in den Alphazustand zu kommen, welcher es uns erleichtert in die Meditation zu kommen. Bei unseren nordischen Völkern war seit jeher das Räuchern bei Heilern, Schamanen und Sehern ein wichtiges spirituelles Werkzeug. Die Mistel und der Beifuss waren da immer schon eine der wichtigsten Pflanzen.




Was ist Räuchern - was kann ich Räuchern?

Räuchern ist ein mächtiges Werkzeug um wieder ins Gleichgewicht und  in die Resonanz mit verbindenden Schwingungen zu kommen. Der Duft der sanft sich kräuselnden Rauchsäule lässt unsere Seele zur Ruhe kommen, schenkt uns tiefe Entspannung  und neue Kraft schöpfen. Man sieht klarer und weiter. Beim Räuchern geht immer etwas in uns vor, so  hat es auch  eine hohe spirituelle Bedeutung. Das Prinzip von Ursache und Wirkung finden wir hier genauso wie einen Transformationsprozess. Es ist dieser Prozess, der die Informationen der Pflanze freisetzt und sich mit unseren verbindet, welcher das Räuchern so wertvoll macht. Auch bei magischen Ritualen spielt dies eine wichtige Rolle. 

 
Eigentlich kann man so gut wie jedes Kraut und Harz räuchern. Für den Anfang würde ich empfehlen, nimmt man etwas, was man schon kennt. Vielleicht mal mit einem Lorbeerblatt beginnen. Die wurden schon von Nostradamus und  beim Orakel von Delphi verwendet. Wenn einem ein Geruch nicht so zusagt, dann einfach was neues ausprobieren. Bei mir ist es z.b. Sandelholz, das tut mir nicht gut, am nächsten morgen hab ich da immer einen Kopf auf, als ob ich die Nacht durchgefeiert hätte.

Räucher-Rezept-Mischung speziell zur Reinigung von Räumen

  • Weihrauch
  • Salbei
  • Lorbeer
  • Thymian
  • Wacholder
  • Kampfer
  • Drachenblut ( nein,ihr müsst keinen Drachen dafür erledigen, das sind Harze von einem afrikanischen Baum)


Man kann auch noch Beifuss dazu tun, er besitzt eine stark reinigende und heilende Wirkung. Ganz besonders hilft er da bei der Aura-Reinigung, ihm wird nachgesagt, er öffnet das Kronenchakra. Sobald die  Räucher-Mischung  dann am Qualmen ist,  müssen  alle Schränke, Schubladen und dergleichen geöffnet werden.   Jede Ecke,  jeder Winkel der  Wohnung, des Büros und/oder des Hauses muss gründlich ausgeräuchert werden. Unterstützend kann man dabei klatschen oder Trommeln, geht natürlich dann am besten wenn man eine energetische Räucherung zu zweit durchführt. Einer klatscht in die Hände, der andere trägt die Schale mit der Räuchermischung durch die Räume.   Ein paar lichtvolle Gedanken oder Worte helfen zudem, all das loszulassen, was nicht mehr dienlich ist. Die Schamanin in mir greift auch gern zur Feder um den Rauch schön zu verteilen. 


Die zehn Tugenden vom "Duft des Räucherwerks"

1. Räucherwerk ermöglicht die Kommunikation mit dem Transzendenten
2. Räucherwerk reinigt Körper, Seele und Geist.
3. Räucherwerk vertreibt negative Schwingungen aus der Umgebung.
4. Räucherwerk hilf uns achtsam zu bleiben.
5. Räucherwerk ist ein treuer Freund in Zeiten der Einsamkeit.
6. Räucherwerk garantiert uns Momente des Friedens in einer geschäftigen Welt.
7. Auch wenn man häufig und viel räuchert, wird man dessen doch nie müde.
8. Selbst wenn wir nur ganz wenig davon haben, auch eine kleine Menge wird uns zufriedenstellen.
9. Wird Räucherwerk auch lange gelagert, es verliert weder Duft noch Wirkung.
10. Sogar bei täglicher Verwendung von Räucherwerk schadet es nicht.

Japanischer Zen Priester 16. Jhdt. n. Chr.






Text (co) Karin Mayer
Wenn die Quelle dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und kopiert werden.
Bitte Link hinzufügen.
Danke! 
Bildquelle:Privat

Kommentare:

  1. Hey du :)
    Sehr interessante Art Räume zu reinigen. :)
    Ich zünde dazu auch meisten viel Räucherstächen an ( jedes steht für ein Element und eine himmelsrichtung), und verjage mit einem schamischen Werkzeug schlechte Energien aus den Räumen. :)

    Hast echt einen interessanten Blog
    Liebe Grüße
    Chrissi

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Chéri
    danke für deinen Besuch auf meinen Seiten und deinen netten Kommentar.
    ja, ich halte es da auch so, soll jeder so machen, wie es sich für einen selbst gut anfühlt. Vertrauen auf die innere Stimme :-)

    AntwortenLöschen
  3. hallo ihr lieben,

    ich räuchere für meine leben gern. nicht nur zum reinigen der räume, auch um in bestimmte bewußtseins-zustände zu kommen.habe eine gute adresse und bekomme dort unter anderem super mischungen vom heiligen berg athos :-). in der zusammenarbeit mit meinen klienten kommt räuchern meistens gut. ich stimme die mischung auf ihre persönlich-keit ab :-).

    viel gute energie für euch beim räuchern
    und viel licht und liebe
    wünscht die claudi :-)

    namasté

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Claudi
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar, da freu ich mich immer ganz besonders :) wenn ich was von meinen Lesern höre

      ja, das geht mir auch so, der Rauch und der Duft, der bringt mich auch in ganz besondere Schwingungen.

      ich wünsche dir auch viel Licht und Liebe ƸӜƷ

      Löschen
  4. danke vielmals , so lieb geschrieben <3

    AntwortenLöschen

Blog-Archiv

Über mich

Mein Bild
Wunderland
Erde mein Körper ☽✩☾ Wasser mein Blut ☽✩☾ Luft mein Atem ☽✩☾ Feuer mein Geist ☽✩☾ Darf ich mich vorstellen? Ich bin keine echte Fee, obwohl ich mir manchmal wünsche einen Zauberstab zu haben, um den Menschen ein wenig zu helfen. Im Feenstadl finden die Leser viel über das Leben im Rhythmus und Einklang mit der Natur. Von der Feenküche bis zur Astrofee ist für Leib und Seele was dabei. Nicht abgehoben, lieber erfrischend, manchmal mit einem Augenzwinkern! Ich hoffe, dass ich den Lesern ein wenig von der Freude die ich beim bloggen habe, weiter geben kann. Wenn Ihr jetzt neugierig geworden seid und noch mehr erfahren wollt, dann lesen wir uns vielleicht bald.

Seitenaufrufe seit Juli 2012