Sonntag, 25. September 2016

Wochenhoroskop 26.09. - 02.10.2016


In wie weit konntet ihr euch von inneren Zwängen (rückläufiger Pluto) befreien? 
Nach gut fünf Monaten wird Pluto am Montag wieder direktläufig. Pluto, der Planet des Stirb und Werde, der Transformation und tiefgreifenden Veränderung geht nun wieder vorwärts  durchs Steinbock Zeichen. Gerade diejenigen, die dort persönliche Planeten haben, auch Länder oder Firmen, die kommen diesen plutonischen Prozessen derzeit nicht aus. Das sind jene Geschehnisse, die einfach unumkehrbar sind. Auf 15 ° Grad steht Pluto und berührt hier all jene Sonnen, die um den 06.01. geboren sind.  Direkt betroffen sind aber auch die Geburtstage um den 06.04., 06.07. und 06.10. 
Plutos Stillstand kann enormen Druck bewirken. 

Himmel und Hölle liegen manchmal ganz nah beieinander. Eine ausgesprochene glücksversprechende Konstellation haben wir mit der Verbindung von Sonne und Jupiter nämlich auch am 26.09.2016, und zwar   im Zeichen Waage. Ob beruflich oder privat, partnerschaftliche Beziehungen stehen jetzt unter einem "Glücksstern". Unter diesem Aspekt wird auch unser Gerechtigkeitssinn sehr stark ausgeprägt sein. Der kommende Neumond greift diese Thematik dann auch auf. Ein Monat der Beziehungen und Fairness im Mittelpunkt hat.

Am Dienstag wechselt Mars dann  in den Steinbock wo er Mitte Oktober dann auf Pluto trifft. Die Fronten (Mars) werden härter (Steinbock). Der "Marathonläufer" wie ich ihn gern nenne, zuverlässig und zäh, ehrgeizig, diszipliniert, gnadenlos zu sich aber auch zu  anderen. Entschlüsse die in dieser Zeit gefällt werden, sind wohl bedacht, doch auch  unwiderruflich und werden gegen jeden Widerstand durchgesetzt. 

Am Wochenende haben wir dann Neumond in der Waage, in Konjunktion mit Jupiter.  Sonne, Mond und Jupiter befinden sich im dritten Haus im Neumondhoroskop.  Was auf neue, diplomatischere Wege deuten kann. Wie zur Sonne Jupiter Konjunktion schon beschrieben, setzt dieser Neumond Beziehungen und Fairplay in den Fokus.   Mehr zum Neumond wie immer in einem extra Beitrag.  
  
Es gibt keine gute oder schlechte Sternenkonstellation.  Es  sind Herausforderungen, die wir annehmen können, an denen wir wachsen und uns weiterentwickeln können.  Astrologie soll niemanden  Angst machen.  Macht das Beste draus!  

 
Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. 
Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
Herzlichen Dank! 
Bildquelle: (co) Karin Mayer 
Bilder dürfen nicht kopiert und anderweitig verwendet werden!  

Mittwoch, 21. September 2016

Die Fraueninsel



Wieder einmal zog es mich in die alte Heimat. Mit dem Zug ist es ja auch nur eine Stunde Fahrtzeit. Sobald ich die Berg und den See vor mir seh, geht mir s´Herz weit auf und es hüpft vor Freude.  Es ist schon ein ganz besonders Fleckerl diese  Gegend, der Chiemgau und der Rupertiwinkel.  Von Prien aus mit einem der Ausflugsschiffe gings hinaus auf den See.  Wenn man früh genug unterwegs ist, dann kommt man auch dem im Sommer üblichen Touristrom aus. 


Die Fraueninsel, sanft und weich liegt sie da.  Schon als Kind hab ich mich gefragt, woher der Name kommt. Fraueninsel, Herreninsel und die kleine Krautinsel. Warum Krautinsel, warum heißt die nicht Kinderinsel? ja, das hat mir auch damals keiner beantworten können. 



Die alte Göttin begegnet uns hier auf  allen Ebenen.  Selbst die runde Kuppel des Kirchturms hat für mich was weiblich, nährendes. Schon seit der Steinzeit ist die Insel bewohnt  und war wohl schon vor der Christianisierung ein Frauenkultort. 


Der Maibaum, den wir so oft bei uns Daheim finden, ein uraltes keltisches Symbol.


Das heutige Wahrzeichen der Insel, von der uralten Torhalle aus fotografiert. Die Campanile, ein in achteckiger Form frei stehender Kirchturm, wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Laut Überlieferung wurde schon um das Jahr 770 eine Abtei hier gegründet.


Irmengard ist die erste namentlich bekannte Äbtissin. Irmengard, die allumfassende Beschützerin.  In der kleinen Kirche, deren Eintrittsstufen schon ganz platt gelaufen sind, finden wir zuerst das übliche. Die Vater-Sohn Religion. Hinterm Altar aber, fast möcht man meinen sie hätten versucht sie zu verstecken, die Irmengard Kapelle. Sehr ergreifend und berührend für mich. Ein Bild an der Hinterwand, die  Herrin vom See. Viele Votivtafeln ihr zum Dank.  Noch heute kommen viele und schreiben ihre Wünsche dort auf.  Auch wir, meine Tochter und ich,  tuns ihnen gleich und zünden noch ein paar Kerzerl an.  Erinnerungen aus meiner Kindheit, wie ich schon mit meiner Mutter hier stand...

Unser Rundgang führte uns auch zum höchsten Punkt der Insel, zu den  alten Linden. Ein alter Kultplatz. Einige der Linden sollen schon 1000 Jahre alt sein. Die Tassilolinde eine Sommerlinde,  die Marienlinde eine Winterlinde. Linden lindern und heilen. Heilige Linden, der Göttin geweiht.  Hier hats mir dann den Kreislauf zusammengefalten.  Lags an der Hitze oder der hohen Schwingung? 


Ein solches Kraftzentrum ist die Fraueninsel im Chiemsee, ein Erdeinstrahlungspunkt der ins ganze Umland strahlt. Das Bild zeigt es mehr als deutlich! Axis Mundi, die Weltenachse.


Krautinsel heißt sie übrigens deshalb, weil man vom nahen Kloster dort Gemüse und Kräuter  angebaut hat.  Hier unten auf dem Bild seht ihr sie ganz rechts.  Ganz links ist noch ein bisserl der Teisenberg,  ein  kleines Stückerl vom Hochplateau vom Untersberg, Staufen, Zwiesel und Hochfelln zu sehen. Die Bilder  könnt ihr wie immer in groß sehen, wenn ihr drauf klickt.




Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. 
Wenn die Quellenangabe dabei steht, dürfen auch Auszüge aus dem Text geteilt und weiterempfohlen werden. Doch bitte immer mit Quelle und Link; 
Herzlichen Dank! 
Bildquelle: (co) Karin Mayer 
Bilder dürfen nicht kopiert und anderweitig verwendet werden! 

Seitenaufrufe seit Juli 2012