Dienstag, 25. April 2017

Neumond in Stier - Slow Down



Am Mittwoch  um 14.16 Uhr haben wir Neumond iZeichen  Stier. Ein Stierneumond, der uns ein bisschen die gute alte Zeit zurückbringt. Ganz langsam. Slow down. Lasst uns an  Blumen riechen....
Neumond, kein Mond am Himmel ist zu sehen, der Himmel ist leer und oft genug fühlen auch wir uns an Neumond so: leer.  Und der Stier? Der Stier ist doch Fülle, üppig  und sinnlich. Wie passt denn das zusammen? Schauen wir uns mal den Stier und sein Symbol an. Wir sehen einen Kreis mit einem Halbkreis darüber. Der Halbkreis ist wie eine Schale die aufnimmt und der Kreis bewahrt das Aufgenommene.  Der Stier empfängt und bewahrt.

Wir haben also an Stier Neumond Leere um empfangen zu können.  Um Fülle zu empfangen  muss man erst mal loslassen, denn die Leere ist Voraussetzung um Raum für Fülle zu schaffen. Im Taoismus wird die Leere mit der Fülle der Möglichkeiten beschrieben. Jede Meditation hat die Leere als Ziel um empfangen zu können.  Im Buddhismus ist es eine der obersten Lehren, "frei von Begierde" zu sein. Buddhas Geburtstag soll übrigens in der Stierenergie sein. Meditieren ist eine wundervolle Begleitung zum Stier Neumond. 

Der Neumond findet auf 6.27 ° Stier im 9. Haus statt. Am  Aszendent haben wir die Jungfrau, das schaut nach harter Arbeit aus.  Außerdem befindet sich der Mondknoten in enger Verbindung mit dem AC. Dies ist ein sehr erdiger Neumond, den wir auf seine Art auch genießen dürfen. Er weißt uns noch einmal auf die Lernaufgaben des Mondknotens im Zeichen Jungfrau hin, bevor im Mai die Mondknotenachse die Zeichen wechselt und andere Themen in den Fokus rücken. Ordnung ins Chaos bringen, von der Angst sich nicht verunsichern lassen, raus aus der Opferhaltung, nicht anderen die Schuld am eigenen Unvermögen geben. Dazu der Stier Neumond (Abgrenzung und Sicherheit) im 9. Haus ( Toleranz, Weitblick)  Vieles von dem haben sich ja die Populisten zu nutzen gemacht.
 
Der Neumond im Stier steht auch für unsere tiefe Verbindung mit unserer Mutter Erde. Die Natur macht es uns immer wieder vor. Im Winter herrscht Leere, altes wurde losgelassen um dann wieder in unbeschreiblicher  Fülle neu zu  erblühen. 


Ein Ritual zum Stier Neumond  
kann daher sein, dankbar zu sein und Mutter Erde etwas zurückzugeben. Ganz frei von Bedingungen und Wünschen, einfach geben. Das kann ein Stein sein, der uns sehr am Herzen liegt, und der uns viel gegeben hat. Geben wir Mutter Natur einfach mal etwas von ihren Schätzen zurück und legen diesen Stein (oder was ihr zurückgeben wollt) zurück in ihren Schoß. Opfergabe  - englisch sacrifice, das Verb davon sacred bedeutet auch  heilig

Alles was du hast, hat irgendwann dich
Filmzitat aus Fight Club 

in diesem Sinne wünsche ich euch einen erfüllenden Neumond


Alle Texte (co) Karin Mayer - sofern es nicht anders gekennzeichnet ist. 
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Herzlichen Dank! 
Bildquelle: (co) Karin Mayer 
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Sonntag, 23. April 2017

Wochenhoroskop 24.04. - 30.04.2017


Merkur Trigon Saturn
Die Stimme der Vernunft - Ein klarer Verstand - Konstruktive Gespräche - Große Lernbereitschaft durch Konzentration und Ausdauer - Guter Zeitpunkt um Pläne zu schmieden
Zum Wochenbeginn haben wir einen sehr schönen Aspekt zwischen Merkur und Saturn. Gut durchdachte Pläne können nun realisiert werden. Beide Planeten sind momentan aber rückläufig. Es ist wichtig, geradlinig zu sagen, was man möchte. Wir müssen nur etwas Geduld aufbringen um es auch zu bekommen. Zum Erfolg gehört Beharrlichkeit. 

Neumond im Stier 
Innerer Halt - Was man hat, das hat irgendwann auch dich - Abgrenzung - Empfangen  und  Bewahren  - Werte Sicherheit - Fülle  und Leere  - sich erden
Am Mittwoch um 14.16 Uhr haben wir Neumond im erdigen Zeichen Stier. Dieser Neumond gibt uns ein Zentrales Thema der Woche vor: Abgrenzung. Dazu schreib ich dann bei Saturn/Chiron ausführlicher.Außerdem gibts einen eigenen Mondbeitrag.

Merkur Konjunktion Uranus
Umdenken - Gedankenblitze - neue Lösungswege - Hektik - Unruhe - Unüberlegt - plötzliche Wendungen - Neuheiten - durch´n Wind sein 
Am Freitag trifft Merkur rückläufig erneut auf Uranus. Der Widder Merkur ist ja bekannt, dass er ohne lange zu fackeln raushaut was er denkt.  Wenn da jetzt Uranus noch mit mischt, könnt ihr euch vielleicht schon vorstellen, was abgeht.  Da wird kein Blatt vor dem Mund genommen und recht wild gestikulierend Dampf abgelassen. Die Stimmungslage kann hektisch sein, ihr fühlt euch irgendwie getrieben und wisst nicht so recht wo hin.  Die Gedanken fahren Karussell, die Ideen sprudeln  nur so.  Bis Mitte Mai hält dieser Aspekt, der sonst nur 2 Tage spürbar ist, an. Eine unruhige Zeit die unsere Nerven ganz schön strapazieren wird. Damit wir nicht alle am Rad drehen, sollten wir uns mit der Sonne im Stier der Stierkraft bewusst werden. Ruhig bleiben! Des geht vorbei, des sitz ma aus.


Saturn Quadrat Chiron   
Grenzen setzen - Grenzen respektieren  auch wenn es schmerzhaft ist
In dieser Woche wird uns bewusst, wo unsere Grenzen sind. Was auch immer der Grund sein mag, vielleicht  weil jemand eine Grenze aus Unachtsamkeit überschritten hat oder womöglich durch respektloses Verhalten. Es kann sich auch im persönlichen Bereich zeigen, indem wir  unsere eigenen Grenzen missachtet und uns zu viel zugemutet haben.  In unserer Gesellschaft werden Außenseiter oft zu Ausgegrenzten. Wer nicht mit der Masse schwimmt, wer anders ist, der gehört nicht dazu. Durch diesen Aspekt könnten gerade jene nun im Fokus stehen, ebenso wie sozial SchwachgestellteMit Saturn im Schützen kommen wir auch mit unserer Toleranz an unsere Grenzen. Mit Saturn im Quadrat zu Chiron heißt es Grenzen respektieren auch wenn es schmerzhaft ist.  Exakt ist dieser Aspekt am Sonntag, er wirkt jedoch einige Zeit vorher.  Anfang November werden die beiden erneut im Quadrat zueinander stehen. 

Chiron ist in der griechischen Mythologie  der Sohn von Saturn. Mit dem Oberkörper eines Menschen und einem Pferdeleib. Das kommt daher, weil sich Saturn in der Gestalt eines Hengstes seiner Mutter, einer Nymphe, näherte.  Die war bei der Geburt so vom Anblick erschrocken, dass sie Chiron verstieß.  So wurde er vom Sonnengott Apollon und der Mondgöttin Artemis großgezogen. Aus dem Verstoßenen wurde ein weiser Heiler. Chiron lässt uns unseren wunden Punkt erkennen. Es geht hier um Unvollkommenheit und Heilung, auch ist Chiron ein Mittler zwischen der materiellen und der geistigen Welt. Wo wir unsere Wunden haben, haben wir aber auch die größte Chance über unsere Grenzen hinaus zuwachsen. Und das auf Chirons Art, indem wir den Schmerz "annehmen", indem wir uns in unserer Unvollkommenheit selbst akzeptieren und lieben und so auch heilen.  Denn  nicht alles was machbar ist, ist wirklich auch ein Segen. Das weiß Chiron ja aus eigener schmerzlicher Erfahrung.

Wer also nicht komplett durch den Wind ist (Merkur/Uranus)  kann diese Woche mit der Kraft der Stiersonne und Merkur/Saturn dringend anstehende Neuerungen gut in die Wege leiten. Alles was Bestand und Wert haben soll, dafür steht der Stierneumond, da wollen wir unsere Kraft und unsere Gedanken hinein geben. Dabei achten und aktzeptieren wir jegliche Art von Grenze. 
Habt eine gute Woche! 

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Bildquelle: (co) Karin Mayer / Botanischer Garten München 2017
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